Teil eines Werkes 
2. Band (1848)
Entstehung
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Familie etwas zu fürchten. Es werde Alles gut ausgehen, man ſolle nur darnach trachten, das Schickſal, wie es nun einmal vorliege, möglich geräuſchlos hinzunehmen und es vor allem ein⸗ ander ſelbſt durch muthvolles Ertragen leichter zu machen.

Ich habe mir alles genau überlegt, ſagte er;und finde, daß ſich die Sache gerade um ſo viel einfacher macht, je weniger wir ſie als ſchwierig betrachten. Was iſt es am Ende damit, wenn Joſt nun auch wirklich der Sohn meines Vaters wäre? Nur das Ungewiſſe und Dunkle in dieſem Verhältniß müßte von ſeinem Herzen und ſeinen Blicken entfernt werden, dann ſähe ich auch nicht im Mindeſten ein, warum er nicht lieber Sohn meines Vaters, als der jedes an⸗ dern Mannes ſeyn wollte? Ich finde es ſogar unter allen Umſtänden günſtig, daß ſich dieſes erſt jetzt entdeckt. Wäre es früher geſchehen, wer weiß, welche Lebensrichtung Joſt genommen und wie man ihn überhaupt hätte in der Welt placiren wollen. So aber überließ man ihn ſich ſelbſt, und er hatte wenigſtens Zeit genug, ſich mit dem Ge⸗ danken vertraut zu machen, daß ſeine Abkunft nicht ewig ein Räthſel bleiben würde.