Teil eines Werkes 
2. Band (1848)
Entstehung
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Joſt o Du weißt es nicht ſteht uns näher als wir dachten

So iſt's war! ſprach Walpurg vor ſich hin, bekannte dann der Schwägerin Alles, was ſie von Joſt vernommen hatte und ſchloß mit der Frage, welcher Grund ſie wünſchen laſſe, daß er auf immer fort ſein möge?

Lucinde aber, die ſich unterdeſſen wieder er⸗ holt hatte, vertröſtete ſie auf eine nähere Mit⸗ theilung, wenn erſt die Feſtlichkeiten vorüber und ſtillere Tage gekommen ſein würden.

Als ſie weggegangen war, ſandte Walpurg ſogleich nach Marlo, um mit ihm das Weitere zu berathen. Es war ihr aus Allem klar gewor⸗ den, daß ſie und der Geliebte es nicht allein ſeyen, welche Joſt's Sache beſchäftige. Denn Lucindens ganzes Weſen beſtätigte es ihr, daß dieſelbe gleichfalls um das Geheimniß von dem Grab im Walde und deſſen Beziehung zu Joſt und der Familie wiſſe.

War es nun die innere Aufregung oder das wirkliche Ereigniß und deſſen unbefangene Prü⸗ fung, Marlo nahm dieſe Nachricht faſt leichter dahin, als Walpurg lieb war und meinte, wie er Joſt kenne, ſey weder für dieſen noch für die