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nüge geſchieht. Wozu hätten wir denn beide unſere grauen Köpfe, wollten wir nicht einſehen, daß es hohe Zeit dazu iſt! Möge der Großher⸗ zog in ſeiner Weisheit beſchließen, was ihm das Rechte dünkt. Ich lege hiermit Joſt's und meines Hauſes Geſchick in ſeine Hände. Erklärt er den Sohn aus erſter Ehe zum legitimen Erben, ſo wird Marlo der letzte ſein, der am armen rauhen Eſau zum Jakob werden könnte.“ Er legte nach dieſen Worten das Schreiben auf den Tiſch, deutete ſchweigend auf daſſelbe und trat in das anſtoßende Kabinet, deſſen Thüre er hinter ſich zuſchloß.
Sparmann nahm den Brief, hob ihn zitternd in die Höhe und ſtammelte:
„Ewiger Gott! So ſpät noch dein Gericht und ſo furchtbar am ſchuldloſen Haupte des Sohnes!
Der Tag war überaus freundlich, ganz wie geſchaffen zu einem Herbſtfeſte, der Himmel ſo klar, die Erde ſo ſonnig wie am ſchönſten Früh⸗ lingsmorgen. Die braunen Wälder dufteten, und ringsum glänzte die Schöpfung in tauſend blit⸗


