lich über ſich, näher an die Treppe zu treten und in den kühlen Gang hinunter zu lanſchen; aber ihr Ohr vernahm keinen Laut, nur ein Waſſer glaubte ſie einigemal tief unten rauſchen zu hören; aber vielleicht war's auch der Athem der Finſterniß, die dort tief im Erdenſchooß ſchlum⸗ merte. Sie ſprang von dem Felſen herunter, denn der zweite Gedanke der ihr kam, war die Be⸗ ſorgniß, man möchte vom Hügel aus die Treppe entdecken. Es beruhigte ſie jedoch die Wahrneh⸗ mung, daß noch Epheu genug an dem Felſen zurückgeblieben war, um gleich einer ſchützenden Wand jedem Auge, das hier nichts ſuchte, die Oeffnung zu verbergen. Mit erleichtertem Herzen und ſchon um vieles neugieriger auf weitere Entdeckungen kehrte ſie zu der Treppe zurück, die, wie der Moosüberzug darauf deutlich zeigte, vielleicht ſeit Jahrhunderten nicht war betreten worden; endlich hatte ſie ſogar den Muth, einen runden Feldkieſel hinunterzuwerfen. Sie hörte ihn von Stufe zu Stufe fallen und wirklich rauſchte es unten auf, als fiele er in ein Waſſer. Sie wiederholte nach einer Weile dieſe gefahr⸗ loſe Unterſuchung der ſchauerlichen Stiege mit noch mehreren Steinen und hatte, als das Er⸗
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