Teil eines Werkes 
2. Band (1848)
Entstehung
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mernden Regionen an dieſe Stätte zurück, als habe er nun in der nächſten Nähe gefunden, was er ſo lange in weiter Ferne, bald auf Er⸗ den, bald im Himmel ſchweifend und irrend ge⸗ ſucht und doch nimmer gefunden hatte. Jetzo aber ſtund ſie an der Pforte des Geheimniſſes, Wirk⸗ lichkeit trat an die Stelle der Viſion; die Natur, die ſie noch jüngſt von guten und dämoniſchen

Weſen belebt wähnte, zog den Schleier geſpen⸗

ſtiger Täuſchung hinweg, und zeigte ihr da, wo ſie ſonſt dem Ange nur eine Wildniß geboten, das Werk von Menſchenhänden. Mit einem Wort: der ſingende Fels bekam zu ſei⸗ ner geheimnißvollen Stimme nun auch einen Mund.

Marillis ſchwindelte aber doch, und das Erſte was ſie mit klarem Bewußtſeyn fühlte, war der Gedanke, noch einmal einem Orte zu entfliehen,

der ihr nach dieſer neuen Entdeckung neben dem

Grauen auch noch die Furcht vor perſönlicher Gefahr einflößte. Aber die Sonne ſchien ja ſo hell, im weiten Revier war es ſo friedlich, zu⸗ dem allenthalben Leben und Weben im Dorf, im Feld, im nahen Vaterhaus,— was hätte ſie da zu beſorgen gehabt! So gewann ſie es end⸗