meintliche Stein dahinter zu ihrer großen Ver⸗ wunderung keinen Klang noch Widerſtand; da⸗ gegen wehte es immer kälter und luftiger aus dem Felſen und endlich entdeckte ſie hinter dem Epheu eine Oeffnung und in den drei weißen Steinplatten Treppenſtufen, die von Menſchen⸗ händen gearbeitet waren und durch einen dunk⸗ len gewölbten Gang, aus dem es kühl und ſchau⸗ rig herauswehte, in das Innere des Hügels hin⸗ ab zu führen ſchienen.
Noch ſtand ſie und ſtarrte regungslos das Wunder an, als es plötzlich wie ein Schatten an ihrem innern Auge vorüberglitt und der Ruf, der unheimliche, der ſie ohnlängſt gleich einer Stimme aus dem Grabe zuerſt angedonnert und dann bewußtlos niedergeworfen hatte, ihr wieder in's Gedächtniß kam. Einen Moment nachher dachte ſie an den räthſelvollen Geſang im Brom⸗ beerſtrauch; und wie es denn eben oft nur eines Momentes bedarf, um uns aus langem Irren und Zweifeln zur richtigen Erkenntniß zu führen, die Räthſel unſers Innern, die unverſtandenen Erſcheinungen der Außenwelt durch ein einziges Wort zu löſen, ſo war es auch Marillis mit
einmal zuk Sinne, als kehre ihr Geiſt aus däm⸗ Die Mediatiſirten, U. 4


