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ſich ſelber Muth einzuflößen und ſchwang ſich herzhaft auf den Felſenvorſprung, wo ſie aber doch ein Zittern anwandelte, als ſie die verdäch⸗ tige Stelle betrachtete, auf welcher damals die Menſchenſtimme aus dem Buſche ihr Ohr be⸗ rührt hatte. Die von ihr abgehauenen Zweige und Stauden lagen verdorrt auf dem Boden um⸗ her und zerrten ſie mit ihren Dornen bald hier bald da am Rocke.
Als ſie ſich nach dem Beile bückte, entfiel ihr der Blumenſtrauß, den ſie vorgeſteckt hatte. Er lag auf dem Epheu. In dieſem Augenblick ſpürte ſie wieder ganz nahe jene moderige Kellerluft und es wehte ſie kalt aus dem Boden an. Ohne eigent⸗ lich zu wiſſen, was ſie wollte, nahm ſie das Beil und entfernte damit den Epheu. Ein Stein, glatt und von ungewöhnlicher Weiße glänzte ihr plötz⸗ lich entgegen. Noch einmal arbeitete ſie mit dem ſcharfen Meſſer in dem dichten Gewirre, und wie ſie eben bemüht war, eine neue Schichte von Epheu und Moos auf die Seite zu ſchieben, ge⸗ wahrte ſie unter dem erſten Stein einen zweiten, unter vieſem einen dritten Stein, und wohin ſie auch mit dem Beile gegen die, die Felſenwand umkleidende Epheuwand hieb, gab doch der ver⸗


