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ſie dicht vor ſich unter der Erde in Stube, Flur und Küche die umheimliche Stimme zu hö⸗ ren, und einigemal ſah ihr Vater ſie ſtaunend an, wenn ſie dann mit einem leiſen Schrei zu⸗ rückwich und ſich erſt allmählig auf die Täuſchung ihrer aufgeregten Sinne beſann.
„Das ſind Narrendinge, die Dir der Franz aus dem Kopfe treiben ſoll,“ ſagte Merian, als ſie wieder einmal dieſelbe jähe Anwandlung von Schrecken hatte.„Er begehrte Dich von mir zum Weibe und ich habe ihm zugeſagt, daß ihr gleich nach der Ernte eure Hochzeit feiern ſollt. Denke darum an Deine künftige Einrichtung und wenn der Franz von der Reiſe zurückkehrt, ſo empfange ihn als Deinen Bräutigam mit aufrichtiger Freude, wie ſich's geziemt.“
„Um Gotteswillen, Vater!“— mehr aber konnte das unglückliche Mädchen nicht hervor⸗ bringen, denn wie gebrochen an Leib und Seele ſank ſie bei dieſer Nachricht in den Stuhl zurück und bedeckte mit beiden Händen ihr Geſicht, denn vor ihren Augen ward es dunkel und ihr ſchwan⸗ den die Sinne.
„Nimmſt Du ihn auch nur um Gottes Willen, mir ſchon recht,“ verſetzte der feindliche Menſch


