Teil eines Werkes 
2. Band (1848)
Entstehung
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33— auf los, daß ſie ſchon nach einer Viertelſtunde an dem Felſen emporklimmen und auf einem ſchmalen Vorſprung deſſelben, welchen ſeither der Brombeerſtrauch faſt ganz überdeckt hatte, einen Standpunkt gewinnen konnte. Ihre Hände blu⸗ teten von den Dornen, aber ſie achtete deſſen nicht und hieb immer raſtloſer mit glühendem Antlitz und hochpochendem Buſen darauf los, zuweilen einen Augenblick innehaltend und nach dem Dorfe hinunter lauſchend, ob Niemand dem Hügel nahe komme und ſie bei ihrem Zerſtörungswerke über⸗ raſche. Jetzt war ſie faſt bis in die Mitte der Wildniß eingedrungen und hob eben zu neuem Schlag gegen einen der dickſten Aeſte das Beil in die Höhe, als ihr plötzlich das Blut zu Eis erſtarrte und der geſchwungene Arm wie gelähmt niederſank. Denn dicht vor ihr aus der Erde heraus redete eine Menſchenſtimme, zwar dumpf und unverſtändlich, aber doch immer hörbar ge⸗ nug, um zu unterſcheiden, daß es keine Täuſchung der aufgeregten Sinne, kein Gaukelſpiel der Ein⸗ bildungskraft, ſondern Wahrheit, grauenvolle Wahrheit war. Marillis ſtarrte, wie am ganzen Körper gelähmt, in die Hecken, von wo die Stimme

kam. Nichts ſah ſie, als Zweige und üppig wu⸗ Die Mediatiſirten U. 3