Teil eines Werkes 
2. Band (1848)
Entstehung
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ren Jahren, ſo kamen auch um dieſe Zeit wie⸗ der zwei fremde Männer in das Haus Merians und verweilten daſelbſt mehre Tage, ohne daß man wußte, welches Geſchäft ſie in das abgele⸗ gene Dorf führte. Sitten und Kleidung, vor⸗ nehmlich aber die Ehrfurcht, welche Merian ihnen bezeigte, ließen auf den vornehmen Stand der beiden Gäſte ſchließen, die eine fremde Sprache redeten, welche außer dem Alten kein Menſch ſonſt im Hauſe verſtand. Während ihres Auf⸗ enthaltes in Dreieichen kamen Beide gewöhnlich ſelten zum Vorſchein, und die große Stube des obern Stocks, welche ſie bewohnten, durfte wäh⸗ rend dieſer Zeit Niemand betreten. Merian aber war dann häufig bis Mitternacht dort mit ihnen eingeſchloſſen, man hörte das Klingen von vielem Gelde, und noch lange nachher, wenn die beiden Unbekannten wieder abgereiſt waren, ſaß der Alte Nachts in jener Stube und zählte, wie man deutlich hören konnte, vieles Geld zuſammen. So undurchdringlich aber auch das Dunkel war, welches auf der Erſcheinung und dem Aufent⸗ halt der Fremdlinge in dem düſtern Hauſe ruhte und ſo wenig ein Menſch das Verhältniß kannte, in welchem der Bauer zn den beiden vornehmen