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Geſang des Felſens in unmittelbarer Verbin⸗ dung ſtehende Einwirkung einer höheren Macht auf ihre Seele, und es darf uns darum nicht Wunder nehmen, wenn ſie in dieſem Glauben noch dadurch beſtärkt wurde, daß bald hier, bald da eine ihrer Vorahnungen ſich erfüllte und da⸗ bei alles denſelben Verlauf in der Wirklichkeit nahm, wie ſie es träumend geſehen und erlebt hatte. Aber wie heftig ſie auch bei den erſten Fällen dieſer Art erſchrack und wie feſt ſie ſich dann auch vornahm, nicht mehr zu den drei Eichen zurückzukehren, ſo konnte ſie doch kaum wei oder drei Abende hinter einander von dort wegbleiben, ja ſie fand ſich oftmals ſchon auf dem Gang nach dem Zauberreich des Hügels, noch bevor ſie deſſen deutlich inne ward, und dann hatte ſie gewöhnlich ein Gefühl, als trü⸗ gen unſichtbare Hände ſie hinauf und ſie ſchwebe nur ſo über den Pfad dahin.
Es war wohl mehr inneres wahres Be⸗ dürfniß als blos weibliche Schwatzhaftigkeit, was ſie antrieb, bei ihren vertrauteſten Freundinnen zuweilen eine Andeutung von dem zu geben, was, wie ſie wußte, bald eintreffen werde. Sie hatte dabei wohl nur das Verlangen, ſich ſelber jede


