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tilgte, welche ihr rauher Vater gegen ſeine Mit⸗ menſchen übte.
Mehr indeſſen noch, als dieſer Contraſt zwi⸗ ſchen ihr und dem Vater, war es die allen Leu⸗ ten bekannte wunderbare Geſchichte, die ſich ohn⸗ gefähr ein Jahr zuvor mit Marillis begeben und die ihr ſeitdem bei vielen Leuten einen noch be—
deutſameren Ruf verſchafft hatte, als ſie bereits
durch ihre Schönheit und ihr ſanftes Gemüth erworben. Im Dorfe nämlich hielt man ſie faſt allgemein für eine mit höheren Seelenkräften be⸗ gabte Jungfrau und erzählte ſich die Begeben⸗ heit, wie ſie zu dieſem prophetiſchen Geiſte ge⸗ kommen, als ein unleugbares und ſelbſt von ein⸗ zelnen Perſonen miterlebtes Factum, an dem nur noch ein gottloſer Sinn und ein verſtocktes Ge⸗ müth zweifeln konnten.
Damit aber hatte es folgende Bewandniß:
Kein Menſch ahnte noch etwas, als Ma⸗ rillis ſelbſt bald zu dieſer, bald zu jener ihrer vertrauteren Geſpielinnen im Dorf in allerhand unverſtändlichen Reden Andeutungen gab, die auf ein wichtiges Geheimniß ſchließen ließen, ſo daß ihre Freundinnen, welche das Ganze An⸗ fangs für Scherz hielten, endlich eine verborgene
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