Wie immer um dieſe und jede andere Jahreszeit, erwiederte ſie und zuckte mit einem, trüben Lächeln die Achſel.— Ich kaufe den nöthigen Bedarf ein, wenn ich Geld habe; und habe ich keins, ſo ſuche ich Dir die
Ebbe in der Haushaltungskaſſt ſo 6 S e
bis Du mir wieder welches geben kannſt. Das iſt meine ganze Finanzkunſt.
Als hätte er ihre Worte überhört, fuhr er ruhig fort:
Haſt Du ſchon Eier in Kalk eingeſetzt? Haſt Du Schinken und Rauchfleiſch vorräthig? Kartoffeln ſind ja wohl für den ganzen Winter da, ebenſo Roggen⸗ und Wai⸗ zenmehl?— Reis, Graupen, Hülſenfrüchte, dazu Kaffee und Thee, nebſt Holſteiner Butter wird wohl Deine Vorrathskammer in hinlänglicher Quantität aufzuweiſen haben, und an eingemachten Früchten, an Gewürzen und etlichen Ingwertöpfen fehlt es Dir gewiß auch nicht.— Im Keller liegt außerdem ein reicher Vorrath des herr⸗ lichſten Obſtes, und noch geſtern kaufte ich von meinem Makler an der Börſe eine halbe Kiſte Citronen aus Meſſina.— Holz und Steinkohlen habe ich glücklicherweiſe ſchon vor acht Tagen herbeifahren laſſen; das Waſſer ßumpe in der Waſchküche iſt vorzüglich, im
Weinkeller müſſen neben den franzöſiſchen Weinen noch einige Dutzend Flaſchen des älteſten Araks vorhanden ſein,— es wäre alſo nur das friſche Fleiſch, friſche But⸗


