und ſie wagte den kühnen Sprung ohne Reue,
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zuletzt doch noch ihren Wünſchen in B
Meinung allein noch von dem wahren natürlichen Le⸗ ben der Freiheit, der Liebe und des Gliückes trennte; nur noch eines zufälligen äußeren Anſtoßes bedurfte es
Empfindung für Das, was ſie hinter ſich an Rückſich⸗ ten und Pflichten gegen ſich und Andere zurückließ.— So beſchloß ſie denn auch jetzt, ihrem Bruder Conſtantin Alles zu entdecken und ſich in ihrer verzweifelten Lage ſeines Rathes und Beiſtandes zu bedienen, er, der ei zige Menſch, der ihr ja überhaupt noch im Leben, neben dem fernen Geliebten, ganz und allein angehörte!— Wie richtig übrigens Tante Helotſe die Stimmungen und Charaktere im Hauſe des reichen Schwagers beur⸗ theilt hatte, als ſie ihrer Nichte anſtatt der ſeitherigen feindlichen Oppoſition eine mehr den Umſtänden ange⸗ meſſene nachgiebigere Haltung anrieth, das ſollte Anna bald an ſich ſelber erfahren. Denn weil Niemand in ihrer Umgebung den wahren Grund dieſer unerwarteten er bei ihr ahnte, gelang die beabſichtigte Täuſchung ſo vollkommen, daß ſelbſt Tante Adele bei all ihrem ſonſtigen argwöhniſchen Weſen zuletzt die Ueberzeugung gewann, der Trotz und die Verſtocktheit in Anna's Gemüth ſeien gebrochen und ſie werde ſich, theils durch Furcht, theils durch Berechnung geleitet, Betreff Wulf's fügen. Denn Madame Franke ſah es ja mit eignen Augen, wie
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