Teil eines Werkes 
3. Band (1859)
Entstehung
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tenden bleichen Greis beide Arme entgegen. Lisbeth, o ſieh ſie nur an ſie hat kein Mitleid mehr mit mir oder zu viel zu viel und Du auch Du,

Lisbeth! Was bedeutet das Geläute Lisbeth, um Gotteswillen Du weinſt ja ohne Thränen doch Deine Lippen bluten Lisbeth, ſei doch menſchlich olo!l mein Gott das iſt Todtengeläute man begräbt Jemand Onkel, lieber Onkel, Gottlob, daß Du zu mir kommſt! rief ſie und ſtreckte dem eben eintre⸗

Onkel welchen Jammer leſ' ich in Deinen Zügen das kann nur Conſtantin gelten ha! das iſt das Rechte!

Wie ein jäher Strahl zuckte die furchtbare Gewiß⸗ heit über ihr Antlitz krampfhaft fuhr ſie ſich mit beiden Händen nach dem Herzen, zugleich drang ihr ein heller Blutſtrom aus dem Munde und in einem unbe⸗ ſchreiblich wunderbar lebendigen Aufſchauen der großen herrlichen Angen ſuchte und fand die junge Seele noch unter des Bruders Sterbegeläute den Weg zu beſſe⸗ ren Gefilden.