Teil eines Werkes 
3. Band (1859)
Entstehung
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Vierzehntes Kapitel.

Wir ſchildern nicht den Schmerz, nicht die Erſchütte⸗ rung der Freunde, auch nicht das Aufſehen, welches dieſes urplötzliche tragiſche Ende eines ſo hochbegabten und von Allen, die ihn näher kannten, um ſeiner treuen biederen Geſinnung willen ſo geliebten Menſchen in der ganzen Stadt machte. Selbſt in kalten Herzen regte ſich, als die näheren Umſtände ſeines Todes bekannt wurden, etwas wie Ahnung, daß ein ſolches Ende nach einem ſolchen Schickſal nicht zu den gewöhnlichen Ausgängen des Menſchenlebens gehöre, ſondern zugleich die ſichtbare und Allen fühlbare Verſöhnung eines edlen unglücklichen Geiſtes mit der Welt bedeute, indem der Tod ihn im Moment von ſeinem Leid erlöſte, wo ihm die Rettung aus eigner Kraft verſagt war. Aber auch ſeine innigſten Freunde, nachdem ſie ſich von dem erſten erſchütternden