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Mühe, welchen immenſen Fleiß, Studien und Arbeiten aller Art er daranf verwendet hat!
Und wie regte ihn nicht ſchon allein die endliche Errei⸗ chung ſeines Zieles in jüngſter Zeit auf! bemerkte der Maler Lukas, gleichfalls einer von Conſtantin's näheren Freunden.— Offen geſtanden, es machte auf mich einen förmlich tragiſchen Eindruck, dieſen merkwürdigen Ge⸗ genſatz zu beobachten zwiſchen dem früheren ringenden und ſtrebenden Menſchen, und demjenigen, der endlich ſeine jahrelangen Mühen durch den glänzendſten Erfolg gekrönt ſah.
Mit dieſer Bemerkung des Künſtlers war dem klei⸗ nen Freundeskreis das Stichwort für die fernere Un⸗ terhaltung gegeben und Jeder theilte nun ſeine Beobach⸗ tungen mit, die er in der letzten Zeit an Conſtantin ge⸗ macht hatte. Alle ſtimmten darin überein, daß ſeit der Veröffentlichung des Pythagoras eine merkwürdige Um⸗ wandlung mit ihm vorgegangen ſei, deren Urſache aller⸗ dings Niemand anzugeben wußte. Man erinnerte ſich wieder der ſeltſamen geheimnißvollen Art, womit Con⸗ ſtantin Jahre hindurch, ſelbſt ſeinen nächſten Freunden
gegenüber, dieſe wiſſenſchaftliche Arbeit betrieben hatte,
eine Muthmaßung reihte ſich an die andere und zuletzt ſagte Tiedemann mit feierlichem Nachdruck:
Was mir immer an unſerem Freunde aufgefallen iſt, das war der Widerſpruch zwiſchen ſeinem offnen


