Teil eines Werkes 
3. Band (1859)
Entstehung
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Hier ſcheint's alſo noch nicht zu ſpuken, wie unten im Caſino, wo man die Köpfe zuſammenſteckt und ein gelehrtes Journal von Hand zu Hand wandern läßt!— Apropos! War Volkhauſen da, oder unſer blonder Texa⸗ ner?— Luft, Luft, Clavigo, oder ich erſticke!— Eine Fäl⸗ ſchung vom Alpha bis zum Omega, eine ganz gemeine Fälſchung wäre der herrliche Pythagoras!— O dieſe ge⸗ meine deutſche Kritikaſterzunft! Schlagt ihn todt, er iſt ein Rezenſent!— Engländer— Franzoſen— was ſeid ihr doch in dieſem Punkt für andere Kerls, als dieſes elende feige deutſche Gelehrtenthum mit ſeinen Zöpfen und Tröpfen, wo ein Neidhammel den andern nieder⸗ ſtößt, ein aufgeblaſener Froſch aus dem ſtinkenden Sumpf deutſcher Gründlichkeit noch lauter quackt wie

der andere.— Ach, mein armer ehrlicher Conſtantin,

Du ein literariſcher Fälſcher!

Was iſt?— Erzähle?— Unmöglich! riefen die übri⸗ gen Freunde in größter Beſtürzung durcheinander.

Ich ſag's Euch ja doch wahrlich deutlich genug! ver⸗ ſetzte der Andere grimmig.— In den kritiſchen Blättern für Alterthumswiſſenſchaft ſteht eine anonyme Rezenſion über Volkhauſen's Buch, die ſich nachzuweiſen bemüht, daß die Briefe des Pythagoras gefälſcht ſeien; daß nie eine alte ächte Handſchrift davon exiſtirt habe; daß das Ganze ein offenbarer Betrug neueſten Datums ſei, der von einem gelehrten italieniſchen Mönche des fünfzehnten

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