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der geſellige Verkehr mit ihm ſich wieder leidlicher ge⸗ ſtaltete und die treubewährte herzliche Geſinnung bei ihm die alte geblieben war.
Um ſo erſchütternder und betäubender wirkte daher auf alle Gemüther ein Ereigniß ein, welches, von Kei⸗ nem geahnt, an dem nämlichen Tage eintrat, da endlich Conſtantin's Schickſal, Dank der Güte ſeines Oheims, dieſe günſtige Wendung genommen hatte; ſo daß es nur noch allein von ihm und ſeiner freien Entſchließung abhieng, und er ſah ſich am Ziele aller ſeiner Wünſche,
in einer geſicherten und geachteten Lebensſtellung, in ei⸗
nem Berufe, zu dem er ſo recht eigentlich von der Natur beſtimmt war, dazu noch obendrein in ganz neuen Ver⸗ hältniſſen und Umgebungen; mit einem Worte, befreit und erlöſt von ſeiner ganzen ſeitherigen niederdrückenden Lage!—
Am Abende dieſes Tages ſaßen noch einige der nächſten Freunde Conſtantin's in traulichem Geſpräche in der Erlkönigskammer beiſammen, als noch zu ſpäter Stunde der wackere Doctor Dieſer eintrat, der ſich heute gegen ſeine Gewohnheit ſtill und ſichtbar verſtimmt auf ſeinen Platz ſetzte, und auf die Frage der Andern, was ihm fehle und warum er heute ſo trübſelig drein⸗ ſchaue, lange nur mit ſchmerzlichem Kopfſchütteln und tiefen Seufzern antwortete. Endlich ſagte er mit finſte⸗ rem Geſicht in ſeinem tiefen Zornesbaß:
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