Teil eines Werkes 
3. Band (1859)
Entstehung
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wegen Conſtantin's nicht, derweilen ich ſelber dem hei⸗ ligen Spruch unſeres Herrn und Meiſters mit Eifer nachdenken will:„Wer ſeine Hand an den Pflug leget und ſchaueter ic wärts, der iſt nicht geſchickt zum Reiche Gottes.“—

Sie wollte nach dieſen Worten aus dem Zimmer gehen, als ein Wink von ihm ihr noch zu verweilen ge⸗ bot; doch ſtand er erſt eine Zeitlang zögernd vor ihr und ſah ſie mit Blicken tiefer Rührung ſchweigend an, bevor er endlich für das, was ſein Inneres bewegte, das rechte Wort fand, indem er ungemein liebreich ſagte:

Ja, Du haſt wirklich Viel von Deiner ſeligen Mut⸗ ter geerbt, Eliſabeth; und wenn ich Dich ſo anſehe, iſt mir, als ſtünde ſie ſelber vor mir wie d damals, da Dein guter Vater ſie mir als ſeine Verlobte vorſtellte. Frei⸗ lich iſt das ſchon eine lange Weile her und die treffliche Frau hatte viel Leid und Prüfung in ihrem Leben durchzukämpfen, bevor der Herr ſie in die Hütten ſeines Friedens eingehen hieß.— Auch Du, mein Kind, fuhr er nach einer abermaligen Pauſe mit noch bewegterer Stimme fort,— ſtehſt jetzo als holde Braut vor mir, ich ſelber finde an Dir in dieſer Deiner fröhlichen Wonne⸗ zeit eine rechte treue Stütze; da wird wohl Dein Bräu⸗ tigam mir nicht zürnen, wenn ich ihm vorgreife und Dir für die Liebe, die Du Anna und mir in den letz⸗ ten Wochen erwieſen haſt, eine Freude zugedacht b.