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faſſen und ſeinem eignen beſſeren Selbſt untreu werden! — O, er war ſehr unglücklich, der arme Conſtantin! Aber Gottlob! Der Himmel hat über ihm gewacht und jetzt iſt ja Alles gut!— Seine Taßhnte, ſeine Kenntniſſe, ſein redlicher Fleiß finden endlich die verdiente Anerkennung, Du ſelbſt nimmſt wieder mit der alten Liebe an ſeinem Schickſal innigen Antheil und bemühſt Dich um ſein Glück, nur noch ein wenig Geduld, beſter Onkel, und auch er wird dem nämlichen Zug des Herzens folgen.
Das walte Gott! ſprach Herr Cyprian feierlich. Aber noch kann ich Deinen guten Glauben an eine ſolche Sinnesänderung bei ihm nicht theilen, dazu hat er mip ſel⸗ ber noch jüngſt die Hoffnung benommen, als er mir meine kleine Wohlthat ſo ſchnöde zurückwies.
Einen Augenblick ſah ihn die Nichte zandernd an, dann ſagte ſie entſchloſſen:
Daran iſt er unſchuldig geweſen, lieber Onkel. Nicht er, ſondern ein Anderer, der nicht länger mehr den furchtbar gedrückten Zuſtand ſeines Gemüthes, in den ihn Deine unverdiente Großmuth verſetzt hatte, mitan⸗ ſehen konnte, ſchickte Dir ohne Conſtantin's Wiſſen in ſeinem Namen das Geld zurück.— Nun, Onkel, eine ſolche treue Freundſchaft wirſt Du doch wohl hoffentlich keinem andern Menſchen unter Conſtantin's Bekannten zutrauen, als— Deinem neuen Neffen Ludwig Moſer?
Der Eindruck, den dieſe unerwartete Mittheilung


