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ſo ganz entſprechendes Amt nicht blos mit Freuden an⸗ nehmen, ſondern auch den von ihm gehegten Erwartun⸗ gen ſeiner künftigen Vorgeſetzten mit der größten Ge⸗ wiſſenhaftigkeit entſprechen.— Jetzt erſt rückte Herr Ch⸗ prian mit ſeinem eigentlichen Anliegen heraus und for⸗ derte ſie auf, ihren Bräutigam zu veranlaſſen, als Con⸗ ſtantin's nächſter Freund die Sache weiter in die Hand zu nehmen und denſelben ganz wie von ſich aus zu be⸗ wegen, ſeinem Leben endlich eine mehr geordnete Rich⸗ tung zu geben und jene günſtige Gelegenheit dazu nicht ungenützt vorbei zu laſſen.
Man muß das Eiſen ſchmieden, ſo lange es noch heiß iſt, ſagte Herr Cyprian.— Conſtantin hat jetzt einen doppelten Anlaß, ſich der Welt endlich in einem beſſeren Lichte wie ſeither zu zeigen; einmal als Bruder, der wenigſtens noch für die einzige Schweſter Liebe und Anhänglichkeit hat und ſich um keinen Preis von ihr trennen will; und zweitens, weil er nun nicht mehr wie ſonſt behaupten kann, an ſeinem Unglück ſeien allein ſeine nächſten Verwandten Schuld. Gib alſo Deinem Bräu⸗ tigam in Gottes Namen volle Aufklärung über das ganze Verhältniß; und weil zwiſchen Euch Beiden— was der Herr verhüten möge— niemals ein Geheimniß obwalten ſoll, ſo
ſag' ihm auch offen, welchen Antheil ich an Conſtantin's
Vocation habe. Moſer wird nicht blos meinen Wunſch ehren, ſondern auch aus Rückſicht der Klugheit Con⸗


