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— das iſt Infamie— Injurie; denn ſeit mein Doctor auf Freiersfüßen geht, trägt er lackirte Stiefel!
Das iſt wahr, das hätte meine Couſine ſelbſt am Beſten wiſſen ſollen! entgegnete Volkhauſen, ungemein beluſtigt über dieſen ſchlagenden Gegenbeweis.— Den Umſtand werd' ich jedenfalls zu Deinen Gunſten aus⸗ beuten— außerdem war ja Strohmetz ſelber hier— hat in der Stadt Baltimore logirt— Alles Belege für Deine Unſchuld!
Mit dieſen Troſtgründen gelang es ihm endlich, den tiefgebeugten Muth in der Seele des guten Blaſius wie⸗ der aufzurichten, der ſich glücklich ſchätzte, in Volkhau⸗ ſen einen zwar ſtrengen, aber auch höchſt gerechten und humanen Richter gefunden zu haben. Er folgte dem Rath deſſelben und begab ſich auf ſeinen Streifzug nach dem Schwabenheimer Menſchenfreund; ja, es gewährte ihm ſogar einigen Troſt, dem Befehle ſeines Herrn mit der größten Pünktlichkeit Folge zu leiſten, indem er von Wirthshaus zu Wirthshaus nach einem„gewiſſen“ Strohmetz fragte und zugleich anſtandshalber überall einen Schoppen trank; denn er konnte wenigſtens auf dieſe Weiſe während etlicher Tage nicht blos ſeinem Herrn aus dem Wege gehen, ſondern auch ſeinem böſen Gewiſſen, indem er ſich mit Hülfe einer ihm an⸗ geborenen Elaſticität ſeines Geiſtes zuletzt in dem Glauben beſtärkte, ſeine Nachforſchungen hätten einen


