lich nicht, wie mein Schatz an dieſem Tölpel von Die⸗ ner ſo lange Gefallen finden konnte!“
Nicht wahr, Deines Doctors Liebchen iſt doch nicht ſo ganz auf den Kopf gefallen? rief Conſtantin lachend und ſchüttelte den Aermſten, der vor Schrecken und Be⸗ ſchämung wie gelähmt daſtand, an den Schultern.— Was ſagſt Du zu allen dieſen Komplimenten?
Nun iſt's mit dem Doctor und mir für immer vorbei! ſtammelte er troſtlos.— Aber ich hab's ja mein Lebtag geſagt: Wo das Oſezeug, das Weibsvolk das Heft in die Hand kriegt, da hört Alles auf, da hätt' ſich ſelbſt unſer Herrgott die Mühe ſparen können, den Adam aus dem Paradies zu jagen; denn er wär' ſchon über ein Weilchen von ſelber gegangen!— Jammerſchade um meinen guten Doctor!— Jammerſchade um mich!— Ach— wir paßten ſo gut zuſammen!
Du hörſt ja, daß ich Dich nicht verrathen werde, ſagte Conſtantin, der wirklich Mitleiden mit ihm em⸗ pfand.
Bin ich denn nicht ſchon verrathen? rief Blaſius kummervoll.— Trifft nicht Alles accurat auf mich zu, was ſie da von mir ſchreibt?— Aber nein! Eins iſt falſch — Eins iſt von der Köchin Juſtine ſchändlich verſtunken und erlogen: nach Schuhwichſe hab' ich nicht gerochen, dagegen lehn' ich mich entſchieden auf, proteſtire feierlich


