Teil eines Werkes 
2. Band (1863)
Entstehung
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Wir wandeln vereint den Weg, den uns Vater Ekhof vorgezeichnet hat, ſprach Beil mit der nämlichen feierlichen Entſchloſſenheit.

Zählt auf mich in Glück und Leid, ich bleibe bei Euch! fügte Beck hinzu, und geſchloſſen und mit Küſſen und Schwüren beſiegelt war der herrliche Bund der drei jungen Herzen, zu dem der Himmel, dieſes alte Symbol der Ewigkeit, in ſeinem ſchönſten Sternenglanz lächelte.

Ach, ſie ahnten noch nicht, in welcher für ihr gan⸗ zes Leben unvergeßlichen Stunde ſie dieſen unzertrenn⸗ lichen Freundſchaftsbund beſchworen hatten! Denn um die gleiche Zeit, da ſie tiefergriffen jenem Adagio lauſchten, hatte ihr theuerer Lehrer Ekhof geendet, die Mara hatte ihm ſein Schwanenlied geſungen und viel⸗ leicht haben die himmliſchen Töne ſeine fromme Seele zu dem Throne Deſſen begleitet, der auf Erden ſein letzter Gedanke geweſen war.

Mein Geiſt fährt zu Dem, der ihn gegeben hat, was habe ich zu fürchten? hatte er noch kurz vor ſeinem Ende mit deutlicher Stimme geſprochen.

Drei Tage nachher übergab man in der Frühe des Morgens Ekhof's Leiche auf dem neuen Kirchhofe dem Schvoße der Mutter Erde. Alle Mitglieder der An⸗