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Beängſtigungen und kam während der ganzen Zeit buch⸗ ſtäblich nicht aus den Armen ſeiner treuen Schüler, die ihn abwechſelnd in halb ſitzender, halb liegender Stel⸗ lung mit ihren Armen ſtützten. Ihre Augen waren thränenlos; aber ihre Herzen weinten Blut vor Jam⸗ mer beim Anblick ſo ſchrecklicher Leiden, die er in ſeinen lichten Momenten mit der Standhaftigkeit eines Helden, mit der Frömmigkeit eines wahrhaften Patriarchen er⸗ trug. Immer und immer wieder ſegnete er ſie und er⸗ hob die Gebeugten durch den Hinweis auf ihre herrliche Kunſt, auf ihren treuen Freundſchaftsbund zu neuer Lebenshoffnung.
Einen ſanften Schlummer des Kranken wollten ſie am Abende des dritten Tages auf Andrängen der Aerzte, und weil andere treue Freunde ihre Stelle während ihrer Abweſenheit am Krankenlager einnahmen, benutzen, um ſich durch einen Gang in's Freie von der faſt über⸗ menſchlichen Anſtrengung der letzten Tage und Nächte zu erholen.— Es war ein herrlicher Abend, und nach dem langen Aufenthalt in der dumpfen Krankenſtube that ihnen die Kühle der Luft doppelt wohl; ſchweigend ſchritten ſie neben einander her durch die Anlagen des Schloſſes; die Sorge um das Leben des theueren Mei⸗ ſters, die Frage, was ſoll aus uns und unſerer Zukunft


