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ſpielen, wiewohl man es ihrem erſchütterten Weſen, ihren verſtörten Mienen anſah, welch' ein Sturm von Schmerz und Befürchtung ihre Herzen aufregte.
So gab denn der Fürſt dem eben eintretenden erſten Director, Kammerherrn von Lenthe den Befehl, es ſolle weitergeſpielt werden, da Herr Ekhof dies ausdrücklich wünſche, worauf er in ſeiner biederherzigen Weiſe die⸗ ſem beim Abſchied noch verſprach, er werde ſich morgen perſönlich nach ſeinem Befinden erkundigen. Dann befahl er aus dem Schloſſe eine Säunfte herbeizuholen, in welcher der kranke Meiſter, während das Stück ſeinen weiteren Fortgang nahm, von etlichen ſeiner nächſten Freunde begleitet, nach Hauſe gebracht wurde.
Noch in der nämlichen Nacht hatte Ekhof ſchnell hintereinander mehrere heftige Ohnmachtsanfälle, ab⸗ wechſelnd mit lang andauernden Fieberphantaſieen. Als in der Frühe des folgenden Morgens der Leibarzt des Herzogs auf Befehl ſeines Herrn an das Kranken⸗ lager des alten Meiſters trat, fand er deſſen Zuſtand rettungslos und ſein Ausſpruch ging bald von Mund zu Mund durch die ganze Stadt.— Ekhof lebte noch, als Gotha ſchon um den Tod des größten deutſchen Schauſpielers trauerte.
Er lebte ſogar noch drei Tage unter furchtbaren
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