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Dann wandte er ſich zu den drei jungen Künſtlern und ſagte mit einem bedeutungsvoll ernſten Blicke:
„Wir werden's wohl heute beim erſten Akte bewen⸗ den laſſen müſſen, meine Herrn, und den Hamlet auf⸗ ſchieben, bis ſich Herr Ekhof wieder vollkommen herge⸗ ſtellt fühlt?“
„Beileibe, gnädigſter Herr, beileibe!“ rief dieſer, der trotz des Herzogs leiſerem Sprechen jedes ſeiner Worte gehört hatte, mit einer flehenden Geberde.„Ich hätte ja auch ſo eigentlich ſo gut wie Nichts mehr in dem Stücke zu ſchaffen— meine Rolle iſt ausgeſpielt! Aber meine Schüler und die andern Darſteller werden, dafür bürgt mir ihr Eifer, den Hamlet gewiß zu Durchlaucht und des Publikums Zufriedenheit weiterſpielen— gute Soldaten ſiegen erſt recht, wenn der Feldherr bleſſirt, oder gar gefallen iſt— und der Hamlet— der Hamlet wird mich auch ohnedies überleben— wenn ich daher meinen hohen Herrn unterthänigſt bitten dürfte— ſo geruhen Durchlaucht zu befehlen, daß man weiter⸗ ſpiele.“
Die drei Jünglinge, welche ihren trefflichen Lehrer im Punkte der gewiſſenhaften Pflichterfüllung noch beſſer kannten als der Herzog ſelber, verſicherten gleich⸗ falls, ſie fühlten ſich im Stande, ihre Rollen fortzu⸗


