Teil eines Werkes 
2. Band (1863)
Entstehung
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pfeife, die mir der Doktor gleichfalls abſprechen möchte,

die ich mir aber doch nicht nehmen laſſe. Iſt es doch ſogar das Einzige, wofür ich der Frau Geheimeräthin dankbar bin, daß ſie mir unter allen ihren Hausfreun⸗ den allein die Vergünſtigung zugeſtand, in ihrem Cercle mein Pfeifchen rauchen zu dürfen!— Aber wo bleibt das Mädchen?“ fuhr er unruhig auf, als es von der nahen Kirche Ein Uhr ſchlug.„ Sie weiß doch, daß mir jede Störung, jede Unregelmäßigkeit doppelt zu⸗ wider iſt an ſolchen Tagen, wo ich Abends Comödie ſpielen muß.— Hol' der Henker den Flattergeiſt! Ich werd' wieder einmal donnern und ihr ein paar Schwung⸗ federn ausrupfen müſſen, eher kommt ſie doch nicht zur Raiſon! Seitdem die Mara da iſt, geht's wieder Heu⸗ ſter⸗Peuſter im kleinen Kopfe durcheinander!“

Er ſchickte die alte Köchin in dieſes und jenes be⸗ freundete Nachbarhaus und noch einmal gelang es dem Paſtor, die verdrießliche Stimmung, in welche ihn das räthſelhafte Ausbleiben des Pflegekindes verſetzte, wie⸗ der fortzuplaudern.— Er erinnerte ihn an ihr glückliches Zuſammenleben im ſchönen Hamburg; ſie ſprachen von dieſem und jenem längſtverſtorbenen Freunde, vom alten Ackermann, von ſeiner reſoluten Frau, der wür⸗ digen Prinzipalin, von den beiden Töchtern, der Leben⸗