Teil eines Werkes 
2. Band (1863)
Entstehung
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den und der„Unvergeßlichen“, und von dem Stiefſohne Schröder, dem„Schauſpielfürſten“, wie ihn der neid⸗ loſe Ekhof nannte.

Unter ſolchen Erinnerungen verging wieder eme Stunde, endlich kehrte die alte Salome zurück, mit einem Geſicht, bleich wie ein Tuch.

Sie habe Betty, berichtete ſie zitternd, indem ſie kraftlos auf den nächſten Stuhl niederſank, bei allen ihr bekannten Familien geſucht, aber Niemand hätte das Fräulein geſehen, Niemand ihr ſagen können, welche von ihren Freundinnen erkrankt ſei. Auf dem Markte ſei ihr der Theaterdiener Hahn begegnet, der ſie zuerſt ſonderbar angeſehen und dann zögernd gefragt habe, ob ſie wohl Jemand ſuche?— Auf ihre Antwort: Jawohl, ſie ſuche Mademoiſelle Betty ſeit einer Stunde auf Be⸗ fehl des Herrn Directors in der ganzen Stadt, hätte der alte Mann erſchrocken die Hände zuſammengeſchla⸗ gen und ausgerufen: Hab' ich mir's doch gleich gedacht, daß es eine heimliche Geſchichte ſei, und ihr ſodann er⸗ zählt, er wäre heute Morgen etwa gegen zehn Uhr auf ſeinem kleinen Gemüſefeld vor dem Thore geweſen, da hätte er Demoiſelle Steinbrecher den Weg von der Stadt herkommen ſehen. Sie ſei an ihm vorüberge⸗ gangen, ohne ihn zu bemerken, gleich nach ihr wäre eine