wenn Gott ſie bei Geſundheit erhalten und ein Bischen Glück dazu verleihen wolle.
Gerührt ſagte er nach einer Pauſe:
„So ſenkt, wie ich einſtmals in einer Reiſebeſchreibung geleſen, ein gewiſſer Fruchtbaum in Südamerika, wenn es mit ihm zu Ende geht, ſeine Zweige abwärts in die Erde, daß ſie Wurzel faſſen und grünen. Ueber ein Weilchen, wenn der alte Stamm vollends abgeſtorben iſt, wachſen ſie als neue ſtattliche Bäume aus ſeinen modernden Reſten fröhlich in die Höhe, breiten mächtig ihre Aeſte aus, geben kühlen Schatten dem Ermüdeten, ſüße ſaftige Früchte dem Lechzenden. Nun, ich hoffe zu Gott, auch meine grünen Zweige haben ſchon Wurzel gefaßt und werden ſich bald allein forthelfen können.“
„Wir wollen nicht länger auf das Mädchen war⸗ ten,“ ſagte er ungeduldig, als auch nach einer halben Stunde Betty noch nicht zurück war.
So aßen denn die beiden Freunde allein, was die alte Salome ihnen auftiſchte, der Paſtor mit gutem Appetit, Ekhof nur ein paar Löffel Suppe und einige Pflaumen.
„Wovon ich eigentlich noch das Leben friſte, weiß Gott beſſer wie ich,“ ſagte er lächelnd.„Am Ende ſteckt das Geheimniß meines Fortvegetirens in meiner Tabaks⸗


