Teil eines Werkes 
2. Band (1863)
Entstehung
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dentenzeit einige ſichere Hiebe in die Luft führte, daß die Klinge ſauste, dann aber, unvermögend länger an ſich zu halten, in Schluchzen ausbrach, haſtig den Hut in den Kopf drückte und mit dem halberſtickten Rufe:

„Na, verſucht's einmal heute Abend, und macht auch das Gute wie Er!“ ohne Abſchied zum Zim⸗ mer hinauseilte.

Er ſchritt ſo haſtig durch den Garten, durch die Allee, als wolle er der dunklen Sorge entrinnen, die ihm doch tief am Herzen nagte. Indeſſen legte ſich all⸗ mählig ſeine durch die Unterhaltung mit Ekhof's Schü⸗ lern verurſachte ſchmerzliche Aufregung und äußerlich heiter traf er zur verabredeten Zeit im Hauſe des Freun⸗ des ein.

Betty war noch nicht zurück, man wartete alſo noch eine Viertelſtunde mit dem Eſſen auf ſie und während deſſen ſchilderte der Paſtor in ſeiner lebhaften Weiſe ſein ſtarres Erſtaunen beim Anblick der vier Duellanten in den ſteifen Papierpapilloten, was Ekhof ungemein beluſtigte.— Letzterer verbreitete ſich dann mit innigem Vergnügen über die Vorzüge und Talente von jedem Einzelnen ſeiner Schüler und eine ſtolze Freude leuchtete ihm aus den Augen bei der Verſicherung, alle Drei wür⸗ den es dereinſt zu etwas Tüchtigem in der Kunſt bringen,