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eine unbezahlbare Wort, welches Leſſing über ihn einſt⸗ mals in Hamburg ſchrieb und das ich Euch, meine jun⸗ gen Freunde, mit Flammenſchrift wieder in die Herzen ſchreiben möchte:„Wie leicht, wie angenehm iſt es, einem Künſtler nachzuforſchen, dem das Gute nicht blos gelingt, ſondern der es macht!“
War es der ſchmerzliche Eindruck, den das leidende Ausſehen des kranken Freundes in ihm zurückgelaſſen hatte; oder bewegte ihn vielleicht ſogar die trübe Vor⸗ ahnung, daß der Tag nicht mehr ferne ſein möge, wo man von Ekhof als von Einem, der da war, reden werde; genug, beim Anblick dieſer blühenden hoffnungs⸗ reichen Schüler ſeines liebſten Freundes ergriff den alten, ſonſt ſo lebensfrohen Paſtor eine ſo tiefe Rüh⸗ rung, daß ihm die Angen feucht wurden und er Einen nach dem Andern forſchend anſah, ob auch ſie ſeine ſchwere Sorge um den theueren Mann theilten, was ihm leider die ernſten Mienen der jungen Künſtler nur allzu ſicher beſtätigten.— Daübermannte das ſchmerzliche Gefühl den alten, nur äußerlich aus herben Stoffen gebildeten, im Grunde aber ungemein weichherzigen Greis ſo ſehr, daß er zuerſt in ſeiner Verlegenheit, Jenen ſeine Rührung zu verbergen, zu einem Rappiere
griff, kräftig wie in den Tagen ſeiner halliſchen Stu⸗ 12*
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