Teil eines Werkes 
2. Band (1863)
Entstehung
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hitzigen Scheinkampf erklärte. Meyer nämlich, der Darſteller des Laertes, und Beck hatten noch einmal die berühmte Duellſcene zwiſchen Hamlet und Laertes probiren wollen; über die Art, wie ſie fechten wollten, war es zum Wortwechſel zwiſchen ihnen gekommen, die beiden Andern hatten ſich hineingemiſcht, zuletzt gab es ſo viele verſchiedene Meinungen, als hitzige Köpfe vor⸗ handen waren und auf Einmal ſtand Polonins ſeinem geliebten Sohne Laertes, Hamlet ſeinem theueren Buſen⸗ freund Horatio mit der blanken Waffe gegenüber und unter ſchallendem Gelächter entbrannte auf Beil's Kom⸗ mando der unnatürlichſte Kampf zwiſchen Vater und Sohn, zwiſchen Freund und Freund über die Frage, wie man kämpfen wolle.

„Da kam der Mann des Friedens und that dem blutigen Streit Einhalt,“ ſagte der Paſtor mit heiterer Salbung.„Aber zum Kuckuck, meine Herrn, Ihre Köpfe ſehen ja aus wie geſpickte Haſen! Sie werden doch, ſo Gott will, heute Abend nicht in dieſer Stachelſchwein⸗ Friſur vor das Publikum treten wollen?“

Der ſchlichte Dorfpfarrer ſagte dies ſo ernſthaft, daß es den jungen Leuten unmöglich war, ſich des Lachens zu enthalten. Zuerſt ſah er ſie zwar verwundert an;

als ſie ihm aber erklärten, es ſei Ekhof's Wille, und der —

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