Teil eines Werkes 
2. Band (1863)
Entstehung
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bereits in Verweſung übergegangenen Königs brauche er ſich nicht eben groß anzuſtrengen; ja ſeine ſchwan⸗ kenden Schritte, ſeine hohle Stimme würden ihm ſogar am heutigen Abende beſſere Dienſte leiſten, als wenn er dieſe, einem Geſpenſte ſo wohlanſtehenden Eigen⸗ ſchaften durch Kunſt und Nachahmung erſetzen müßte. Er nöthigte dann dem Freunde noch ein Glas Muscat auf und ſchickte ſich gegen eilf Uhr an, in ſeiner Beglei⸗ tung nach dem Schloſſe zu gehen, um noch einmal auf der Bühne die letzte Rundſchau zu halten, ob auch die Maſchiniſten in Allem ihre Schuldigkeit gethan hätten. Bevor ſie jedoch das Haus verließen, wünſchte der Paſtor noch Betty zu begrüßen, hörte jedoch von der alten Salome, die Mademoiſelle ſei ſchon vor einer Stunde ausgegangen, um eine kranke Freundin zu be⸗ ſuchen, bei der ſie wohl bis zum Mittag bleiben werde.

„Die könnt' auch die Krankenbeſuche ſparen und ihr Bischen Herz und Mitleid im Hauſe aufbrauchen!“ dachte der Paſtor bei ſich, ließ ſich aber Nichts von ſeinen Gedanken merken und begleitete ſodann Ekhof bis an's Schloß, wo er mit dem Verſprechen, ſich pünktlich um zwölf Uhr zum Mittageſſen einzufinden, von ihm ſchied, um Iffland in ſeiner Wohnung vor dem Thore auf⸗ zuſuchen.