Daß es muntere ausgelaſſene Geſellen ſind, froh an ſich ſelber und ihrem jungen Leben, wer wollte ihnen das verdenken! Sie doch gewiß zu allerletzt, Frau Geheime⸗ räthin, die Sie ja ſelber ſo vielen Menſchen ohne Un⸗ terſchied des Standes Ihr gaſtfreies Haus zur Heiter⸗ keit und frohem Lebensgenuß öffnen.“
Die Geheimeräthin war nicht die Dame, trotz Ekhof's energiſchem Widerſpruch einem Beweiſe wiedem letzteren, der ſo ſehr zu Gunſten ihrer feinen geſelligen Bildung ſprach, das Ohr zu verſchließen. Sie reichte ihm da⸗ her gütig die Hand und ſagte mit der ihr eignen Gei⸗ ſtesgegenwart, wenn es einen ihrer ehrgeizigen Wünſche zu befriedigen galt:
„So wollen wir Frieden ſchließen, alter Freund, jedoch unter der einen Bedingung, daß Sie Ihren Schü⸗ lern ſagen, wie gerne ich auch ſie als liebe Gäſte in meinem Zirkel empfangen möchte. Ein ſolcher Wink aus dem Munde ihres verehrten Lehrers wird hin⸗ reichen, ſie über die Anſprüche aufzuklären, welche die hieſige Sitte an junge Künſtler von Talent und Bil⸗ dung macht.“
„Parole d'honneur, gnädige Frau, Sie ſollen alle Drei vor Ihnen Buße thun in Sackund Aſche!“ erwie⸗


