Teil eines Werkes 
2. Band (1863)
Entstehung
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ſtehenden Mitteln betrieben hatte. Sie ſah im Geiſte ſchon ihr ganzes Anſehen beim Theater bedroht, wenn die junge Zucht ſich nicht gleichfalls unter ihren kriti⸗ ſchen Scepter beugte, und auch der kleine Kammerre⸗ giſtrator begriff ſehr wohl, was hier auf dem Spiele ſtand und daß er daher Alles aufbieten müſſe, um ſeine neuen Freunde in's Haus der Geheimeräthin zu ſchaffen.

Aber war es nun der ſorgloſe Sinn der Jünglinge, die allein ihrem Genius vertrauten und am wenigſten durch fremde Gunſt erreichen mochten, was ſie allein ihrem Talent und Fleiß verdanken wollten, oder hatte Iffland ſchon damals bei ſeinem erſten Beſuch in Ekhof's kleinem Hauſe einen Vorgeſchmack der Laſt und Ab⸗ hängigkeit bekommen, die mit der Huld einer ſolchen übereifrigen Kunſtgönnerin verbunden waren; genug die zarten Winke und beſorglichen Andeuntungen Weſtern⸗ hagen's blieben unbeachtet, ja, der übermüthige Iffland machte ſich ſogar nicht ſelten in ſo ergötzlicher Weiſe über die, Muſenwirthſchaft im Lichtenſteiniſchen Hauſe luſtig, daß den kleinen Kammerregiſtrator eine Gänſe⸗ haut nach der andern überlief und er Gott dankte, wenn die Unterhaltung der drei verwegenen Spötter eine an⸗ dere Wendung nahm.