Teil eines Werkes 
2. Band (1863)
Entstehung
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ſchnupfte und hinter dem Aktentiſche der Kanzlei heim⸗ lich Paſtetchen und andere Leckerbiſſen naſchte.

Iffland's boshafte Zunge nannte ihn daher auch nur dasArtiſchockenmännchen; ein Beiname, der dem guten Kammerregiſtrator bis an das Ende ſeiner Tage verblieben iſt.

Da Weſternhagen ein eifriger Theaterfreund war und niemals eine Vorſtellung verſäumte, ſo hatte er nicht unterlaſſen, die an jenem Abend im Gaſthof zu dendrei Kronen angeknüpfte Bekanntſchaft mit Iff⸗ land fortzuſetzen, beſonders nachdem der von ihm hoch⸗ verehrte Ekhof des jungen Mannes großes Talent gegen ihn gerühmt und deſſen Anſtellung an der Hofbühne be⸗ wirkt hatte. Er befand ſich öfter in der Geſellſchaft der drei Künſtler, erzeigte ihnen bei ſeiner bekannten Dienſtfertigkeit mancherlei Gefälligkeiten, war alſo ge⸗ wiß der paſſende Mann, um der Geheimeräthin die Satisfaction zu verſchaffen, daß die übermüthige Jugend ſich ſchließlich doch noch um ihre einflußreiche Gönner⸗ ſchaft bewerben müſſe.

Denn ſo tief gekränkt fühlte ſich die ſtolze Dame teine Sylbe von ſeinen Schülern ſprach, während ſie doch früher Beck's Anſtellung mit allen ihr zu Gebote