überhaupt behagen werde. Sogleich war der Wirth in zuvorkommender Weiſe bemüht, ihm die verſchiede⸗ nen Annehmlichkeiten, welche die Reſidenz dem Frem⸗ den bot, mit lebhaften Farben auszumalen, indem er die Orte, Anſtalten und Gelegenheiten aufzählte, wo man ſich, ein Jeder nach ſeinem Stande und Geſchmack, auf's Beſte amüſiren könne: Bälle, Redouten, Concerte, den Luſtgarten mit ſeinen Waſſerkünſten, die herrliche Umgebung der Stadt, die großen Jahrmärkte, das Schützenfeſt, das glänzende Hofleben, vor Allem aber die herzogliche Hofbühne unter der Leitung des berühm⸗ ten Ekhof, um den ſelbſt, wie er mit beſonderem Nach⸗ druck hervorhob, Weltſtädte wie Hamburg und Berlin das kleine Gotha beneideten.
Kaum hatte Herr Klappmaier den Namen Ekhof ausgeſprochen, ſo zeigte der junge Fremde zum Erſtau⸗ nen der Anweſenden mit Einmal ein ebenſo lebhaftes Intereſſe an der Unterhaltung, als er zuvor wortkarg und zurückhaltend geweſen war. In einem Athem fragte er den Wirth, ob Herr Ekhof von ſeiner Krank⸗ heit geneſen ſei, wo derſelbe wohne, wann er wieder auftreten werde, indem er hinzuſetzte, daß es allein der gefeierte Künſtler ſei, welcher ihn zu der Reiſe hierher veranlaßt habe. Dieſe Verſicherung verurſachte an
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