ſer bald aus ſeinen kunſtreichen Redewendungen die verſteckte Abſicht merkte; ſei es, daß die geſpannte Auf⸗ merkſamkeit, womit die Anweſenden in lautloſem Schweigen auf jede ſeiner Antworten lauſchten, ihn reizte, ihre und des Wirthes Neugierde noch mehr zu ſpannen, er gab dieſem nur ausweichende Auskunft und ſchien doch in ſeiner großen Unbefangenheit gar nicht einmal zu bemerken, welche ſtille Pein, welches wachſende Mißbehagen er dadurch in den Gemüthern der guten Reſidenzbürger hervorrief. Denn ſchon rückte da und dort Einer unruhig auf dem Stuhle hin und her, ſchon klopfte ein Anderer mit ungewöhnlichem Geräuſch die Aſche aus ſeinem Pfeifenkopfe und ein Dritter dampfte die innere Erregung ſeiner Lebensgei⸗ ſter in immer mächtigeren Rauchwolken aus; knurrende Laute ließen ſich am oberen Tiſche hören, ſtechende Blicke des Argwohns richteten ſich auf den jungen Wanderer und Herr Klappmaier, der kleine corpulente Wirth im Kamiſol von weißem Quilting, verlor mehr und mehr ſeine Faſſung. Denn mit allem Aufwand von Scharfſinn hatte er nach einer halben Stunde von ſeinem jungen Gaſte nicht mehr herausbekommen, als daß dieſer auf unbeſtimmte Zeit Quartier bei ihm neh⸗ men wolle, vorausgeſetzt, daß ihm das Leben in Gotha
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