der Tafel der Stammgäſte eine lebhafte Bewegung; mehrere der alten Herrn erhoben ſich von ihren Sitzen und rückten langſam mit exwartungsvollen Mienen, die langen Pfeifen im Munde, dem Tiſche näher, wo der Wirth bei ſeinem jungen Gaſte ſaß, um auch ihrer⸗ ſeits ja kein Wort von der Unterhaltung zu verlieren. Das pockennarbige kupferrothe Vollmondsgeſicht des Herrn Klappmaier ſtrahlte in ſtolzem Selbſtgefühl, als er mit einem vielſagenden Seitenblick auf ſeine Stamm⸗ gäſte zu dem Fremden ſagte:
„Da iſt der junge Herr bei mir allerdings vor die rechte Schmiede gekommen; denn es ſind beinahe vier Jahre her, daß der Herr Theaterprinzipal Ekhof regel⸗ mäßig zweimal in der Woche die„drei Kronen“ beſucht, außer wenn im Schloſſe Komödie geſpielt wird, oder wie bei der letzten ſchweren Krankheit, wo der Seſſel dort oben freilich vier Wochen leer ſtand, bis wir den lieben Mann vor acht Tagen wieder bei vollkommen hergeſtellter Geſundheit vergnügt in unſerer Mitte hat⸗ ten. Gelt, Herr Botenmeiſter Ortlepp, gelt, Gevatter Euſebius, das war ein rares Feſt, wie wir lange keins erlebt hatten? Bemühen ſich der junge Herr nur gefälligſt dort zum Glasſchrank, da können Sie die neue Meer⸗ ſchaumpfeife ſehen, welche ſeine Freunde dem Herrn


