Teil eines Werkes 
3. Band (1872)
Entstehung
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Nun ja, ich finde dieß natürlich, ſagte Otte, nun auch befangen werdend,aber was wollen Sie in Paris? Wie können Sie ſich dort erholen in jenem Menſchengewühl, in jenem luft⸗ und waſſerarmen Häu⸗ ſermeer?

Vielleicht will ſie nur vergeſſen, lieber Freund, fiel Hedwig raſch und bezüglich ein,vielleicht will ſie nicht Zeuge Ihrer Verbindung mit Fräulein Weh Hedwig! Was ſprichſt Du? fiel ihr Julie haſtig und beinahe vorwurfsvoll in's Wort, und wandte ſich ſchüchternen Blickes und gleichſam entſchuldigend zu Otte, den aber dieſe Worte nicht zu verletzen ſchienen, ſondern mit freudiger Haſt durchbebten, denn er erfaßte ſchnell Juliens Hand und ſagte:

Iſt es nur dieß, meine liebe Julie, dann bleiben Sie getroſt, denn von einer Verbindung zwiſchen Fräu⸗ lein Werner und mir wird nie die Rede ſein. Herr Werner würde es nicht zugeben, und und Johanna und ich haben eingeſehen, daß wir kurzum, wir find beide frei, Johanna vielleicht ſchon anderweitig ge⸗ bunden.

Otte, lieber Otte, Herzensvormund! Iſt es wahr? rief Hedwig lebhaft und hing ſich an ſeinen

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