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„Gewiß und wahr!“ betheuerte er.„Eine ſolche Verbindung wäre ein Mißgriff, Johanna iſt für mich zu jung, zu lebhaft, zu leidenſchaftlich; ich für ſie zu geſetzt, zu nüchtern, zu pedantiſch. Ich will eine Frau pon ſtarkem Gemüth und beſonnenem Kopfe, eine Frau an welcher der Ernſt des Lebens lehrend und veredelnd vorüber gegangen, eine Frau die...4 „Herr Otte, Herr Otte, kommen Sie!“ rief Fiſch
bach am andern Ende des Laubenganges.„Man ſucht Sie; der Oberpräſident iſt hier und wünſcht Sie zu ſprechen!“
„Mich?“
„Ja, Sie! Er iſt eigens hergefahren, um Sie auf⸗ zuſuchen“, ſagte Fiſchbach.—„Hedwig, kommen Sie, um die Honneurs zu machen, die Excellenz hat eine Einladung zum Kaffee angenommen.“
„Das iſt ja räthſelhaft überraſchend“, murmelte Otte, verbeugte ſich entſchuldigend gegen die beiden Damen und ſchritt dem Gartenhauſe zu, wo der Prä⸗ ſident mit großer Leutſeligkeit bei dem Hausherrn und deſſen Gäſten unter der Veranda Platz ge⸗ nommen hatte. Er begrüßte Otte mit ausgeſuch⸗ ter Artigkeit und ſagte, zu ihm und Herrn Werner ſich wendend:
„Ein höchſt angenehmer Zufall fügte es, meine


