zu b des ligu
gege
hatt der
erzit ſerv ſont eine des
der
eine Sch übe tor
Ve au me ben „ic
ein
wit Ve
192
fand ſtatt und der Gefeierte ward mit Toaſten
und Ehren überſchüttet, die manchem Andern zu
Kopfe geſtiegen wären, ihm aber eine gewiſſe Beklem⸗ mung und Verlegenheit verurſachten.
Wenige Tage ſpäter gaben Jean Valentin und Hedwig aus Veranlaſſung von Käthchens officieller Ver⸗ lobung mit Fritz Hoffmann ein kleines Familienfeſt in ihrem ſchönen Garten. Außer den Geſchwiſtern, in deren Kreiſe dießmal leider Karl und Guſtav mit ihren Frauen fehlten, da ſie bereits wieder abgereiſt waren, hatte Hed⸗ wig nur Otte, den Juſtizrath Gladiſch und Herrn Werner mit Johanna geladen; dieſe war nämlich in⸗ zwiſchen wieder in ihr Vaterhaus zurückgekehrt, um die Wirthſchaft zu führen. Die Trauergewänder der Fa⸗ milie Valentin und der Ernſt auf den Geſichtern der meiſten Anweſenden gaben dem Freudenfeſte allerdings eine ungewöhnlich feierliche Stimmung; doch waren ſämmtliche Theilnehmer ja ſo nahe befreundet, daß ſtatt einer ſprudelnden Fröhlichkeit wenigſtens eine zwangloſe, gemüthliche Geſelligkeit vorwaltete.
Es war ein heiterer milder Abend des Spätſom⸗ mers, welcher den Gäſten geſtattete, nach der Mahlzeit den Kaffee unter der vom Abendſonnengolde beleuchteten Veranda des Gartenhauſes zu trinken, als Jean zu Otte, Werner und Gladiſch herantrat und ſie bat als


