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der Wahrheit indem ich eine Thatſache in ihrer nackten Wahrheit erzähle, die vor einigen Monaten boshaft ent⸗ ſtellt als Verdächtigung dieſes Ehrenmannes der Oeffent⸗ lichkeit übergeben wurde, nämlich Herrn Otte's Con⸗ flict mit den Organen der Staatsgewalt. Ich bin der Doctor Schellhammer aus S., und eigens aus freiem Antriebe die vierzig Meilen hieher gereiſt, um jene Verleumdung zu entkräften und hier für den edlen männlichen Charakter des Herrn Htte zu zeugen, der uns die beſte Gewähr für die Zukunft des Unter⸗ nehmens iſt, welches wir ſeiner Leitung anvertraut haben. Und ſomit, denke ich, gehört das, was ich er⸗ zählen will, immerhin in den Bereich der heutigen Ver⸗ ſammlung, in welcher ich erſcheine als einer der am ſtärkſten betheiligten Actionäre. Erlauben Sie mir alſo, Ihnen dieſe Thatſache zu erzählen!“ Ein beifälliges Gemurmel ermunterte ihn dazu, und der Greis erzählte mit Wärme und inniger Rührung jenen Vorfall in S., deſſen wir ſchon in unſerm erſten Kapitel Erwähnung gethan haben, und brachte am Schluſſe ſeiner Schil⸗ derung von Otte's Großmuth dieſem ein Hoch aus, in welches die Mehrzahl der Anweſenden mit wirklichem Intereſſe einſtimmte. Zu gleich erfolgte von andrer Seite her der Vorſchlag, Herrn Otte ein Gaſtmahl zu geben, was ebenfalls abgemein Anklang fand. Daſſelbe


