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benachrichtigt. Lies in den Geſicht unſeres Freundes den Eindruck, welchen dieſe Nachricht auf ihn gemacht hat. Aus dieſer Verbindung kann und darf nichts werden und ich werde niemals zugeben, daß Otte ein Opfer bringe, welches ihm jetzt das Mitleid abnöthigt. Dieſe Empfindung, ſo edel und uneigennützig ſie auch in dieſem Augenblick iſt, wird nicht von Dauer ſein, denn Du haſt die Achtung, auf welche ſich allein ein dauerndes Eheglück gründen kann, verſcherzt, mein Kind, wie ich Dir ſchon oft ſagte. Jener unbeſonnene Fehltritt Deiner Jugend, meine arme Tochter, hat Dein und mein Lebensglück untergraben, und Du wirſt den Fluch dieſes Fehlers zeitlebens nachſchleppen wie der Galeerenſklave ſeine Kette... Still, ſtill, Otte! Kein Wort mehr! Denn bei meiner Ehre, mit meinem Willen reichen Sie Johanna nie die Hand! Ich gebe Ihnen in ihrem Namen und kraſt meiner Autorität als Vater Ihr Wort zurück; Johanna reiſt morgen zu meiner Schweſter nach Hamburg.“
„O Vater, das iſt mein Tod!“ ſtammelte Johanna tief erſchüttert.„Wenn ich Heinrich nicht geliebt hätte, wäre ich nicht gut und brav geblieben! Aber weil ich ihn liebte, wollte ich ſeiner wieder würdig zu werden ſuchen!“
„Umſonſt, Kind! Du kannſt in den Augen der *


