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„Ich geſtehe Ihnen zwar, Herr Buchhalter, daß ich nach dieſer Einleitung gar nicht ſehr begierig bin auf Ihre Mittheilungen, deren Endziel ich vielleicht ſchon errathen habe“, ſagte Leonie mit hochmüthiger Kälte;„allein um nicht gefühllos zu erſcheinen, will ich Ihnen auf eine Viertelſtunde Gehör unter vier Augen ſchenken, denn unſer Geſchäft wird, wenn mich meine Ahnung nicht trügt, bald abgethan ſein. Treten Sie gefälligſt in jenes Boudoir dort!— Sie entſchuldigen mich für einen Augenblick, meine Freunde“, wandte ſie ſich munter und leichtfertig in franzöſiſcher Sprache an ihre Gäſte;„Sie ſehen ich werde zu einem Téte⸗à⸗Téte gezwungen, jedoch mit einem Herrn, der für mich durch⸗ aus nicht gefährlich iſt, wie Sie ſehen!“
Otte'n ſtieg über dieſe frivole beleidigende An⸗ ſpielung das Blut in die Wangen, aber er hielt an ſich, und nahm auf Leoniens Wink auf einem Tabouret Platz, das einer mit dunkelblauem Sammt überzogenen Chaiſe⸗longue gegenüberſtand. Leonie ſchloß die Thüre, ſchürte das Feuer in dem frarzöſiſchen Kamin an und machte ſich noch allerlei in dem mit raffinirtem Luxus ausgeſtatteten kleinen Zimmer zu ſchaffen, ehe ſie einen Fächer vom Kamine nahm, und ſich dann halbruhend in die Chaiſe⸗longue fallen ließ. Mit dem Fächer ſpielend, firirte ſie den Buchhalter eine Weile, und fragte
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