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ſten einträgt“, ſagte Käthchen.„Wie vergnügt ſie heute alle weggingen, als wir ſie beſchenkt hatten!“
„Wie? Das iſt ſchon geſchehen?“ fragte Otte.
„Schon nach acht Uhr“, verſetzte Marie,„wir wollten unſerer Chriſtbeſcheerung ganz den Charaktet
eines Familienfeſtes geben.“
„Und nun fröhliche Weihnachten, meine Freunde und Schweſtern!“ ſagte Julie herzvergnügt und erhob ibr Glas;„Ehre ſei Gott in der Höhe, und Friede auf Erden, und den Menſchen ein Wohlgefallen, und ein freundliches treues Andenken allen unſeren Lieben nah und fern!“
„Amen!“ ſprachen alle und ſtießen mit den Glä⸗ ſern an, daß ſie erklangen.
„Und noch oft eine frohe Wiederkehr dieſes ſchönen Feſtes in unſerem Kreiſe!“ ſagte Otte.
Die reinſte, herrlichſte, harmloſeſte Fröhlichkeit herrſchte im Kreiſe, und man gedachte aller Abweſenden, noch beſonders der Brüder Valentin, der Mutter und Geſchwiſter Otte's.
„Ach ſieh doch“, rief Käthchen als ſie einmal zum Nebentiſch eilte, um ein Teller mit Backwerk zu holen, „da ſteht ja noch der Carton, welchen Herr Otte von Verners mitgebracht hat! Die Schachtel enthält gewiß Angebinde, welche Sie von Werners erhalten haben
„


