Teil eines Werkes 
1. Band (1872)
Entstehung
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Und doch iſt mir, als fehlte mir etwas zu meiner Weihnachtsfeier, wenn ich in dieſem Hauſe den Chriſt⸗ baum nicht brennen ſehe! Mit dieſen leiſe geflüſterten Worten zog er die Hausklingel; die Thüre ging auf und auf dem Abſatze der halben Treppe ſtand Käthchen mit einer Lampe in der Hand und rief ihm einen Will⸗ kommsgruß zu.

Na, ſchön daß Sie noch kommen, Otte! Alles iſt gerüſtet, wir hatten nur noch auf Sie gewartet! rief Käthchen munter;wir hätten uns unſers heiligen Chriſts nur halb gefreut, wenn Sie ausgeblieben wären, denn Sie gehören ja zur Familie. Ah, Sie bringen hier ſchon Geſchenke mit? Nein, nicht hier herein,

hier iſt die Beſcheerung aufgebaut. Für heute Abend

müſſen Sie ſchon mit dem Nähzimmer vorlieb nehmen! Julie, rief ſie dann durch die Thüre des Wohn⸗ zimmers;zünde die Kerzen an, er iſt da!

Als Otte ins Nähzimmer oder Atelier trat, wo ſonſt die Arbeiterinnen unter Mariens Aufſicht ge chäf⸗ tig waren, fand er Frau Valentin in ihrem Kranken⸗ ſtuhle bei Marien und Hedwig.

Wie, meine liebe Frau Valentin, Sie ſind noch außer Bett? fragte er ſie.

Na, das verſteht ſich doch, lieber Herr Otte! Glauben Sie denn, ich wolle nicht auch meinen heiligen