Teil eines Werkes 
1. Band (1872)
Entstehung
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Beſitz der Geſchenke, mit denen er ihrer gedacht hatte, und ſie ſprachen von ihm, ſie feierten ſein Andenken in der Ferne. Und dennoch, wie froh wäre er geweſen, jetzt unter ihnen zu ſein. Aber vielleicht warteten auch ſeiner einige Liebeszeichen von ihnen, denn Käthchen hatte ihm ja noch nachgerufen, es ſei ein Packet für ihn eingetroffen, das ihm der heilige Chriſt unter dem Weihnachtsbaum beſcheeren ſolle. Und wer anders konnte in der Ferne ſeiner gedenken, als die Mutter und die Geſchwiſter? So eilte er denn mit beflügelten Schritten durch die Straßen der Stadt, in einer eigenthümlich weichen feſtlichen Stimmung. Jeder Weihnachtsbaum, deſſen Lichter durch die hellen Scheiben auf die Straßen herunterſchimmerten, ſteigerte die frohe, fromme Bewe⸗ gung ſeines Gemüthes.

Jetzt hatte er die Promenade erreicht, jetzt erblickte er das Eckhaus, aber im Entreſol waren die Fenſter nur wie gewöhnlich matt erleuchtet, denn der tief herunter⸗ gelaſſene Schirm der Lampe concentrirte das Licht nur auf den runden Tiſch.Sie haben mich nicht mehr erwartet, die Beſcheerung iſt ſchon vorüber, flüſterte Otte vor ſich hin, und betraf ſich auf einem leiſen Aerger darüber;nun, ſie hatten im Grunde auch recht; wie konnten ſie um meinetwillen die Anderen harren laſſen, die ſie ebenfalls zu beſchenken haben.